Muster-Aufgaben, die sich an typischen Aufgaben im schriftlichen Geografie-Abitur orientieren. Jede Aufgabe enthält: Aufgabenstellung, Kompetenzaufruf, Lösungshinweise, Bewertungsaspekte.
Hinweis: diese sind Muster — echte Aufgaben variieren je nach Prüfung, Schuljahr, Themenauswahl. Die Operatoren und Anforderungsebenen folgen dem Bildungsplan LK.
Aufgabe 1 — Vulkanlandschaft (Reliefsphäre + Vulnerabilität)
Aufgabenstellung
Thema: Vulkanlandschaft — Formen, Prozesse, Vulnerabilität Materialien: - Skizze: Schichtvulkan (mit Schichtaufbau, Krater, Lavastrom) - Text: Vesuv (Kampanien, Italien) — Bevölkerungsdichte, Gefahren, Überwachung - Grafik: Seismische Aktivität am Vesuv (letzte 2 Jahre) Aufgaben: (1) Benennen Sie zwei Vulkanformen und charakterisieren Sie deren Entstehung. [Benennen, Charakterisieren — 2 Kompetenzstufen] (2) Erklären Sie den Unterschied zwischen explosiver und effusiver Eruption und nennen Sie jeweils ein Beispiel. [Erklären, Benennen] (3) Analysieren Sie die Vulnerabilität der Vesuv-Region: Welche Faktoren machen den Raum verwundbar? Gehen Sie auf mindestens drei Dimensionen (physisch, sozial, ökonomisch). [Analysieren] (4) Beurteilen Sie, ob die Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz in der Vesuv-Region ausreichen. Beziehen Sie die Perspektive der nachhaltigen Entwicklung ein. [Beurteilen, Nachhaltigkeit]
Lösungshinweise
(1) Benennen + Charakterisieren:
- Schichtvulkan (Stratovulkan): Aufbau aus Lava und pyroklastischen Ablagerungen; viele
entstehen an Subduktionszonen (zum Beispiel der Vesuv). Häufig sind die Flanken steil
und die Eruptionen explosiv.
- Schildvulkan: breite, flach geneigte Form; häufig basaltisches, dünnflüssiges Magma
und überwiegend effusive Ausbrüche (zum Beispiel Kīlauea auf Hawaii).
(2) Explosiv vs. Effusiv:
- Explosiv: Zähflüssiges, gasreiches Magma kann Druck aufbauen und explosiv fragmentieren;
dabei können Tephra und pyroklastische Dichteströme entstehen.
- Effusiv: Dünnflüssige Lava kann vergleichsweise ruhig ausfließen und Lavafontänen bilden;
dies ist typisch, aber nicht ausschließlich, für basaltischen Vulkanismus.
- Die Ausbruchsart hängt unter anderem von Magmaeigenschaften, Gasgehalt und Förderbedingungen
ab; der tektonische Kontext allein legt sie nicht fest.
(3) Vulnerabilitäts-Analyse (Vesuv):
- Physisch: Siedlungen und Infrastruktur liegen in Bereichen, die je nach
Ausbruchsszenario durch Aschefall, pyroklastische Dichteströme oder Lahare betroffen
sein können.
- Sozial: In der ausgewiesenen roten Zone leben rund 700.000 Menschen (Zahl abhängig
von Abgrenzung und Bezugsstand). Bevölkerungsdichte, verständliche Warnkommunikation
und erreichbare Evakuierungswege beeinflussen das Risiko.
- Ökonomisch: Tourismus und Landwirtschaft sind wichtige Wirtschaftszweige. Eine
Eruption könnte Betriebe, Verkehrswege und Versorgung beeinträchtigen.
(4) Beurteilung Resilienz-Maßnahmen:
- Maßnahmen vorhanden: Überwachung durch das Osservatorio Vesuviano (INGV), unter
anderem mit seismischen und geodätischen Messungen sowie Gasmessungen; außerdem
Evakuierungsplanung und Notfallkommunikation für die rote Zone.
- Beurteilung:
- Positiv: Überwachung und Evakuierungsplanung können die Vorsorge verbessern.
- kritisch: Extrem hohe Bevölkerungsdichte → trotz Planung "keine vollständige Sicherheit";
Weitere Bebauung in Gefahrenzonen kann die Vulnerabilität erhöhen. Eine Beurteilung
muss daher auch Raumplanung, Evakuierbarkeit und soziale Folgen berücksichtigen.
Fazit: Vorsorgemaßnahmen können Folgen mindern, aber die hohe Exposition nicht
vollständig beseitigen.
Bewertungsaspekte
| Kompetenz | Erwartungshorizont |
|---|---|
| Benennen/Charakterisieren | Vulkanformen, Entstehung und geodynamischen Kontext korrekt benennen und charakterisieren |
| Erklären (explosiv/effusiv) | SiO₂, Gas, Druck, Beispiel-Kontext |
| Analysieren (Vulnerabilität) | 3 Dimensionen, konkret, mit Beispielen |
| Beurteilen (Resilienz) | Maßnahmen benennen UND kritisieren; Nachhaltigkeit einbeziehen |
Aufgabe 2 — Glazialmorphologie + Vulnerabilität
Aufgabenstellung
Thema: Glazialmorphologie — Formen, Prozesse, Vulnerabilität Materialien: - Skizze: Glaziale Serie (Zungenbecken, Endmoräne, Sander, Urstromtal) - Text: Grosser Aletsch-Gletscher (Schweiz) — Rückzug, Tourismus, Wasser - Grafik: Gletscher-Flächenveränderung (Schweiz, 1850–heute) Aufgaben: (1) Benennen Sie die Elemente der glazialen Serie und ordnen Sie sie räumlich (von der Gletscherzunge weg). [Benennen, Ordnen — räumliches Verständnis] (2) Erklären Sie, wie ein Trogtal entsteht und beschreiben Sie zwei weitere glaziale Erosionsformen. [Erklären, Beschreiben] (3) Analysieren Sie die Vulnerabilität des Aletsch-Gletschergebiets: Welche Aspekte machen diesen Raum verwundbar? [Analysieren] (4) Vergleichen Sie die Vulnerabilität einer Alpengletscher-Region mit einer vulkanischen Region (z.B. Vesuv). Begründen Sie die Unterschiede. [Vergleichen, Begründen]
Lösungshinweise
(1) Glaziale Serie (räumliche Ordnung, vom Eis weg):
- Zungenbecken — übertiefte Mulde im ehemaligen Bereich der Gletscherzunge; darin kann sich ein See bilden.
- Endmoräne — wallartige Ablagerung am früheren Eisrand.
- Sander — Fläche aus Sand und Kies, die Schmelzwasser vor der Endmoräne abgelagert hat.
- Urstromtal — breites Tal, das Schmelzwasser parallel zum Eisrand abführte.
Zusätzlich: Alt-Endmoräne (ältere Stufe) — ggf. weiter hinten.
(2) Trogtal erklären:
- Entstehung: Gletschereis erodiert den Untergrund durch Abrasion und Ausbrechen von
Gesteinsmaterial. Dadurch kann ein breites, U-förmiges Trogtal entstehen.
- weitere Erosionsformen:
- Kar: kesselförmige Hohlform am oberen Ende eines Gletschers.
- Seitenmoräne: Gesteinsschutt, den ein Talgletscher an seinen Seiten transportiert und ablagert.
(3) Vulnerabilitäts-Analyse (Aletsch):
- Ökonomisch: Tourismus und lokale Infrastruktur können durch den Gletscherrückgang
und damit verbundene Landschaftsveränderungen betroffen sein.
- Wasserhaushalt und Ökologie: Der Rückgang verändert die saisonale Wasserführung und
Lebensräume im Gletschervorfeld.
- Sozial: Felsstürze, Murgänge und weitere alpine Naturgefahren können lokal Menschen
und Verkehrswege gefährden.
(4) Vergleich (Alpengletscher vs. Vesuv):
| Aspekt | Alpengletscher (Aletsch) | Vesuv (Vulkan) |
|---|---|---|
| Mögliche Gefahren | Felsstürze, Murgänge und Veränderungen der Wasserführung | Explosive Ausbrüche, pyroklastische Dichteströme, Lahare und Aschefall |
| Vulnerabilitätsfaktoren | Tourismus, lokale Infrastruktur, Wasserhaushalt und Ökosysteme | Hohe Exposition in Gefahrenzonen, Infrastruktur und Evakuierbarkeit |
| Vorsorge | Gletscherbeobachtung, Gefahrenkarten und angepasste Raumplanung | Überwachung, Warnungen, Evakuierungsplanung und Raumplanung |
| Beurteilung | Auswirkungen hängen von Ort und Naturgefahr ab; langfristige Veränderungen sind bedeutsam. | Auswirkungen hängen von Ausbruchsszenario, Exposition und Vorsorge ab. |
Bewertungsaspekte
| Kompetenz | Erwartungshorizont |
|---|---|
| Benennen/Ordnen (Serie) | Korrekte Reihenfolge, korrekte Bezeichnungen |
| Erklären (Trogtal) | Gletschererosion, U-förmiges Tal und Vergleich mit einem Flusstal |
| Analysieren (Vulnerabilität) | 2–3 Aspekte, konkret, Aletsch-Beispiel |
| Vergleichen (Alpen vs. Vulkan) | Gegenüberstellung, begründet, mit Beispielen |
Aufgabe 3 — Vergleich Vulkanismus und Glazialmorphologie
Aufgabenstellung
Thema: Vergleich der Reliefsphäre — Vulkanismus vs. Glazialmorphologie Materialien: - Skizze: Schichtvulkan (links) + Glaziale Serie (rechts) - Tabelle: Gefahren-Typen (Vulkan vs. Glazial) Aufgaben: (1) Charakterisieren Sie Vulkanismus und Glazialmorphologie als Prozessarten (Prozess-Typ, Antrieb, Geschwindigkeit, Wirkung auf Relief). [Charakterisieren] (2) Vergleichen Sie die typischen Gefahren in Vulkan- und Glaziallandschaften. Benennen Sie jeweils zwei Gefahren-Typen und erklären Sie deren Entstehung. [Vergleichen, Benennen, Erklären] (3) Beurteilen Sie, welche der beiden Landschaften (Vulkan vs. Glazial) eine höhere Vulnerabilität für die dort lebende Gesellschaft darstellt — beziehen Sie mindestens ein konkretes Raumbeispiel ein. [Beurteilen, Raumbeispiel]
Lösungshinweise
(1) Prozess-Charakterisierung:
- Vulkanismus: endogener Prozess, bei dem Magma, Lava und ausgeworfenes Material
Vulkanformen aufbauen. Eruptionen können innerhalb kurzer Zeit große Veränderungen
bewirken; zwischen ihnen können lange Ruhephasen liegen.
- Glazialmorphologie: exogene Formung durch Gletschereis und Schmelzwasser. Sie umfasst
Erosion und Ablagerung und wirkt oft über lange Zeiträume; einzelne Gefahrenereignisse
wie Gletscherläufe oder Lawinen können dagegen rasch auftreten.
(2) Gefahren-Vergleich:
| Landschaft | Gefahren-Typ 1 | Gefahren-Typ 2 |
|---|---|---|
| Vulkanismus | Pyroklastische Dichteströme: heiße Gemische aus Gas und Partikeln, die sich schnell hangabwärts bewegen und schwere Schäden verursachen können. | Aschefall: ausgeworfenes feines Material kann Gesundheit, Gebäude, Landwirtschaft und Luftverkehr beeinträchtigen. |
| Glazial geprägte Räume | Gletscherlauf: plötzlich abfließendes Wasser, etwa nach subglazialer Schmelze oder dem Versagen eines Eis- oder Moränendamms. | Felssturz oder Eisabbruch: Gesteins- oder Eismassen können sich lösen und Menschen sowie Infrastruktur gefährden. |
(3) Beurteilung Vulnerabilität (Vulkan vs. Glazial):
- Vulkan: Pyroklastische Dichteströme und andere Gefahren können lebensbedrohlich sein.
Das Risiko hängt unter anderem von Exposition, Verwundbarkeit, Warnung und Evakuierbarkeit ab.
- Glazial geprägter Raum: Gletscherrückgang kann Wasserhaushalt und Tourismus langfristig
verändern; Gletscherläufe, Lawinen und Felsstürze können lokal rasch und schwerwiegend sein.
- Vergleich: Am Vesuv leben rund 700.000 Menschen in der ausgewiesenen roten Zone
(Zahl abhängig von Abgrenzung und Bezugsstand). Im Aletschgebiet stehen unter anderem
Tourismus, Infrastruktur und Veränderungen der Wasserführung im Fokus.
- Fazit: Eine pauschale Rangfolge ist nicht möglich. Die Beurteilung muss die konkrete
Naturgefahr, Exposition, soziale und wirtschaftliche Faktoren sowie Vorsorgemaßnahmen
im jeweiligen Raum berücksichtigen.
Bewertungsaspekte
| Kompetenz | Erwartungshorizont |
|---|---|
| Charakterisieren | Prozessart, Antrieb, zeitlicher Verlauf und Reliefwirkung korrekt darstellen |
| Vergleichen/Benennen/Erklären | Je zwei Gefahren pro Raum benennen, ihre Entstehung erklären und vergleichen |
| Beurteilen (Vulnerabilität) | Eine begründete Einschätzung mit konkretem Raumbeispiel und ohne pauschale Rangfolge formulieren |
Aufgabe 4 — Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz (LK-Niveau)
Aufgabenstellung
Thema: Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz im Kontext Naturgefahren Materialien: - Schema: Zusammenspiel von Naturgefahr, Exposition, Vulnerabilität und Resilienz - Text: Maßnahmen-Kompendium (Gefahrenreduzierung, Vulnerabilitätsverringerung, Anpassung/Erholung) Aufgaben: (1) Benennen Sie die drei Ebenen von Resilienz-Maßnahmen und beschreiben Sie je einen konkreten Maßnahmen-Typ. [Benennen, Beschreiben] (2) Analysieren Sie, wie durch eine Maßnahme die Vulnerabilität eines Raumes gesenkt werden kann — wählen Sie ein konkretes Beispiel. [Analysieren] (3) Beurteilen Sie einen angestrebten Zielkonflikt zwischen Resilienz-Maßnahmen und nachhaltiger Entwicklung. Begründen Sie. [Beurteilen, Nachhaltigkeit, Zielkonflikt] (4) Erörtern Sie die These: „Je besser die Überwachung einer Naturgefahr, desto geringer die Vulnerabilität des Raumes.“ Nehmen Sie begründet Position. [Erörtern, These]
Lösungshinweise
(1) Drei Ebenen + konkrete Maßnahme:
- Exposition und Gefahrenfolgen begrenzen:
- Gefahrenzonen in der Raumplanung berücksichtigen und Neubauten in besonders
gefährdeten Bereichen vermeiden.
- Schutzanlagen wie Deiche oder Rückhaltebecken dort einsetzen, wo sie angemessen sind.
- Vulnerabilität verringern:
- Bauvorschriften, verständliche Information, Übungen und erreichbare Evakuierungswege.
- Frühwarnsysteme können rechtzeitige Schutzmaßnahmen unterstützen.
- Bewältigung und Erholung stärken:
- Notfallkommunikation, gesicherte Versorgung und Redundanzen für kritische Infrastruktur.
- Wiederaufbau planen, Erfahrungen aus Ereignissen auswerten und Maßnahmen anpassen.
- Wirtschaftliche Abhängigkeiten verringern und betroffene Gemeinschaften einbeziehen.
(2) Analyse (Maßnahme → Vulnerabilitätsminderung, Beispiel):
- Beispiel Kīlauea: Seismische, geodätische und geochemische Beobachtungen können
Hinweise auf Veränderungen liefern. Warnungen und Evakuierungsplanung können Menschen
schützen; Zeitpunkt und Verlauf eines Ausbruchs lassen sich dennoch nicht sicher vorhersagen.
- Beispiel Vesuv: Überwachung und Evakuierungsplanung können die Vorsorge unterstützen.
Die Exposition in besiedelten Gefahrenzonen bleibt bestehen, solange sich dort Menschen
und Infrastruktur befinden.
(3) Zielkonflikt + Beurteilung:
- Beispiel: Einschränkungen beim Bauen in einem Hochrisikogebiet können die Exposition
begrenzen, zugleich aber Eigentumsrechte, Lebensgrundlagen und lokale Wirtschaft berühren.
Eine Umsiedlung kann Risiken senken, verursacht jedoch soziale und wirtschaftliche Kosten.
- Beurteilung: Nachhaltige Entscheidungen berücksichtigen Schutz, soziale Folgen,
wirtschaftliche Tragfähigkeit und Umweltwirkungen. Ein vollständiger Schutz ist meist
nicht erreichbar; mögliche Zielkonflikte müssen begründet abgewogen werden.
(4) Erörterung (These):
- Dafür spricht: Überwachung kann Veränderungen erfassen und Warnungen ermöglichen.
Wenn Menschen gewarnt werden und Schutzmaßnahmen umsetzen können, lassen sich mögliche
Folgen begrenzen.
- Dagegen spricht: Überwachung allein verändert weder die Exposition noch strukturelle
Faktoren wie Armut, Bebauung oder die Erreichbarkeit von Evakuierungswegen.
- Mögliche Position: Die These greift zu kurz. Überwachung ist ein Baustein der
Vorsorge, muss aber mit Raumplanung, Information und Maßnahmen zur Verringerung der
Vulnerabilität verbunden werden.
Bewertungsaspekte
| Kompetenz | Erwartungshorizont |
|---|---|
| Benennen/Beschreiben | 3 Ebenen, konkrete Maßnahmen |
| Analysieren | Konkretes Beispiel und nachvollziehbare Wirkungskette der Maßnahme |
| Beurteilen (Zielkonflikt) | Nachhaltigkeit ausdifferenziert (Sozial, Ökonomisch, Ökologisch), Konflikt benennen, begründet |
| Erörtern (These) | Differenzierte Position, Begründung, Einschränkungen, keine pauschalen Aussagen |
Abitur-Hinweise
- Diese Muster-Aufgaben folgen dem Bildungsplan LK (§3.5.2.1 + §3.4.3.2 BK).
- Achten Sie auf die genaue Bedeutung der Operatoren und bearbeiten Sie alle Teilaufgaben.
- LK-Aufgaben verlangen meist mehr als BK: Vergleich, Beurteilung, Erörterung,
Raumbeispiel, Nachhaltigkeitsbezug.
- Dokumentieren Sie Ihre Überlegungen, zeichnen Sie Skizzen, wenn gefragt.
Verknüpfungen: bildungsplan-2016-lk, vulkanprozesse, glazialmorphologie-ueberblick, glaziale-serie, vulnerabilitaet-begriffe, vulnerabilitaet-raumbeispiele, resilienz-massnahmen, vulkan-raumbeispiele, glazial-raumbeispiele